Veranstaltungen

Konzerte, Philosophisches Café oder grenzübergreifende Aktionen rund um die Berkel - wir präsentieren hier eine Auswahl von Veranstaltungen und wünschen viel Spaß!

Klicken Sie einfach auf die kleinen Pfeile rechts und erfahren Sie mehr über die vielfältigen Veranstaltungen.


9. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Ahauser Schlosskonzerte

CONCERT ROYAL, Köln

Karla Schröter – Barockoboe / Leitung
Gábor Hegyi –  Barocktrompete
Ulricht Ehret – Barockoboe
Filine Precht – Traversflöte
Christine Moran – Violine
Michael Hochreither – Violoncello
Willi Kronenberg – Orgelpositiv


Eine Orgel im Ahauser Fürstensaal? Das ist ein Novum und bringt eine bislang „unerhörte“ Klangfarbe in den Raum. Dabei passt das Ensemble CONCERT ROYAL nicht nur vom Namen her geradezu ideal in dieses fürstbischöfliche Ambiente, sondern auch besonders gut in die Saison 2018-2019. Schließlich sind die Barockmusik und die historisch informierte Aufführungspraxis in Ahaus nicht nur in dieser Saison, sondern in den letzten Jahren insgesamt etwas unterrepräsentiert – und das in einem Barockschloss! Um dieses Defizit ein wenig auszugleichen, konnten Karla Schröter und ihr Spezialistenensemble und damit einmal mehr ECHO-Preisträger für unsere Schlosskonzerte gewonnen werden.
Das Ensemble widmet sich besonders der Aufführung von Bläsermusik unbekannter Komponisten des 18. Jahrhunderts und dies mit dem originalen Instrumentarium. Diese oftmals zu Unrecht vergessene Musik etwa eines Johann Georg Linike kombiniert das Ensemble in Ahaus geschickt mit Werken derjenigen, die – nicht ganz zu Unrecht – als die Großen ihrer Zeit in die Musikgeschichte eingegangen sind: Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi.
Karla Schröter bringt dabei durch ihre unterhaltsamen Konzertmoderationen ihre jeweiligen Neuentdeckungen und die Besonderheiten des Instrumentariums dem Publikum höchst anschaulich nahe.

Schließen möchte ich hier ganz barock: Carpe diem oder besser noch Carpe vesperum! Besuchen Sie dieses außergewöhnliche Konzert und atmen sie an diesem Abend etwas ein vom musikalischen Geist und kulturellen Flair der Entstehungszeit des Ahauser Schlosses.


Norbert van der Linde


Programm:

Werke von Telemann, Fasch, Bach, Linike, Vivaldi, Albinoni u.a.

15. Dezember 2018, 15 Uhr, Rudelsingen im kult

Weihnachtliches Rudelsingen im kult

Und jetzt alle: „Oh, Du  fröhliche!“

Rudelsingen im kult am Samstag, 15.12.2018  um 15 Uhr mit dem besonderen Extra: Flötenmusik

Schon seit einigen Jahren erfreut sich das Rudelsingen großer Beliebtheit. Um mit vielen Menschen in der Vorweihnachtszeit zum gemeinsamen Singen zusammenzukommen, braucht es einen entsprechenden – und ja auch besonderen Ort: den gibt es im kult!

Bei freiem Eintritt laden das kult und die Musikerin Hanne Feldhaus mit Ihrem Flötenensemble zum Rudelsingen ein. Jung und Alt, Groß und Klein stimmen gemeinsam Weihnachtslieder an. Ausgewählte Musikstücke werden dazu auf der Flöte gespielt – ein besonderes Live-Musikerlebnis, welches das Singen ergänzt.

Das Rudelsingen findet im Foyer des kult statt. Es handelt sich um eine Veranstaltung, die generell im Stehen stattfindet. Sitzmöglichkeiten stehen vereinzelt zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei!

27. Dezember 2018, 19:30 Uhr: Mittwinterabend

Mittwinterabend 2018

Die Arbeitsgemeinschaft Kreisheimatpflege Borken lädt herzlich in Zusammenarbeit mit Achterhoek-Westmünsterland, Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und Dialectkring Achterhoek en Liemers zum Mittwinterabend am Donnerstag, 27. Dezember 2018, 19.30 Uhr ein.

Thema:
„Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich’s Wetter ... oder es bleibt, wie es ist.“
Klima, Wetter, Wetterregeln und Sprüche

Ort:
Erve Kots, Lievelde/NL
Eimersweg 4, NL - 7137 HG Lievelde

„Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
ändert sich’s Wetter ... oder es bleibt, wie es ist.“
Klima, Wetter, Wetterregeln und Sprüche.

Das Wetter ist das Wichtigste im Leben eines jeden Bauern. Nur wenn das Wetter stimmt, wenn Regen und Sonne, Wärme und Kälte zur rechten Zeit kommen, wird es eine Ernte geben. Seit Tausenden von Jahren wird das Wetter genau beobachtet. Gewissermaßen als „Überlebensstrategie“ haben sich daraus die verschiedenen Wetterregeln entwickelt, die in allen Kulturen der Welt überliefert sind. So haben auch unsere Vorfahren im Achterhoek und im Westmünsterland Zusammenhänge erkannt und sie im Alltagsleben für eine kurzfristige Wettervorhersage genutzt.


 
Programm

19 Uhr
Eintreffen / Begrüßung


Eröffnung durch
Diana Abbink , Stichting Achterhoek-Westmünsterland und
Christel Höink, Kreisheimatpflegerin Borken

Drs. Sebastiaan Cobelens, weerhistoricus, Almere
„Das Wetter im Raum Achterhoek-Westmünsterland während der letzten 200 Jahre.“


Doris Homolka, Bocholt
liest Geschichten von Egon Reiche und Willi Richteer

Musik: Mannslöh

Pause

Gisbert Strotdrees, Münster
„Alte Wetter- und Bauernregeln: Wissen sie mehr, als wir glauben?“

Ria Olijslager, Lievelde
Eschmolten as Botter in’ne Sünne


Musik: Mannslöh

+/- 22.00 Uhr
Verabschiedung

15. Januar 2019, 19:00 Uhr: Vortrag

"Vor 35 Jahren: Friedensbewegung wie nie im Münsterland" von Winfried Nachtwei
Auch im Münsterland standen Abertausende Menschen gegen die geplante Stationierung von US-Atomraketen auf. Der Geschichtslehrer Winfried Nachtwei aus Münster war voll dabei. Der langjährige Bundestagsabgeordnete berichtet über die Hoch-Zeit der Friedensbewegung: ihre vielfältigen Aktionen, ihre Wirkungen, Gegner und Konflikte. Und wie es mit der Firedensbewegung nach der Raketenstationierung weiterging.
Winfried Nachtwei engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für Friedens- und Sicherheitspolitik, unter anderem von 1994 bis 2009 als Mitglied im Deutschen Bundestag für Bündnis 90/Die Grünen.
Eintritt frei. 

27. Januar 2019, 19.30 Uhr, Ahauser Schlosskonzerte

Ebonit Saxophonquartett

Vitaly Vatulya – Sopransaxophon
Dineke Nauta – Altsaxophon
Johannes Pfeuffer – Tenorsaxophon
Paulina Marta Kulesza – Baritonsaxophon

     
Monsieur Adolphe Sax wäre wohl glücklich! Mehr als eineinhalb Jahrhunderte nach seiner Erfindung, dem Saxophon, spielen junge Musikerinnen und Musiker auf Saxophonen in einer vollendeten Balance, als wären sie ein Streichquartett. Populär wurde das Saxophon durch den Jazz, aber das Ebonit Saxophonquartett scheint eine neue Ära im klassischen Spiel mit diesen Instrumenten zu eröffnen. Puristen mögen freilich die Nase rümpfen über Bearbeitungen originaler Streichquartettwerke für vier Saxophone, doch fraglos erhalten diese Werke dadurch ein neues und aufregendes Gewand. Inzwischen mausern sich die Saxophonquartette so fast zu Konkurrenten für die etablierten Streichquartette. Natürlich gibt es mittlerweile auch eine relativ große Anzahl von Originalwerken für das Saxophonquartett oder aber anspruchsvolle und ansprechende Bearbeitungen bekannter Musikstücke aller Art.
Das Ebonit Saxophonquartett ragt dabei nicht nur deshalb aus der Garde der immer neu aus dem Boden sprießenden Saxophonensembles heraus, weil es die wichtigen Wettbewerbe in diesem Genre gewinnen konnte. Die jungen Amsterdamer sind vielmehr ein besonders inspiriertes und inspirierendes Ensemble, das der Kammermusikwelt durch kreative Programme und eindrucksvolle Interpretationen eine ganz persönliche Note verleiht.

Den eingefleischten Streichquartettfreunden sei gesagt: Kommen Sie gerne zu den Ebonits! Sie werden nichts vermissen! Alle anderen werden ohnehin begeistert sein!

Norbert van der Linde

 

Programm:
 
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett in C-Dur, KV 157 („Mailänder Quartett“)
Alexander Glazunov: Saxophonquartett, op. 109
Jean Francaix: Petit Quatuor
Jean Rivier: Grave et Presto
Samuel Barber: Adagio for Strings
Astor Piazzolla: Suite del Angel / Introduccion al Angel / Milonga del Angel / Muerto del Angel

 

 

 

24. Februar 2019, 19.30 Uhr, Ahauser Schlosskonzerte

Orion Streichtrio

Soyoung Yoon – Violine
Veit Hertenstein – Viola
Benjamin Gregor-Smith – Violoncello


Drei Sterne gleicher Größe und in ähnlichem Abstand bilden den Oriongürtel und tatsächlich greifen die drei Musiker des Orion Streichtrios in gewisser Weise musikalisch nach den Sternen. Schließlich gilt das Streichtrio als besonders heikle Kammermusikgattung, da die drei Spieler buchstäblich alle Hände voll zu tun haben, die Vollstimmigkeit des Streichquartettsatzes zu suggerieren. Es müssen also drei leuchtende musikalische Sterne sein, die sich an dieses extrem fordernde Genre wagen und die dann noch mit einem besonders hell leuchtenden Stern am Komponistenhimmel, mit Wolfgang Amadeus Mozart, beginnen – Mozart, dessen Musik so schrecklich schwer zu spielen ist und dabei doch so leicht klingen soll. 
Die treuen Besucher unserer Konzerte ahnen es: Wenn Soyoung Yoon ein Streichtrio gründet, wird das gelingen, denn dann schaut sie sich bei den Besten um, und mit Veit Hertenstein und Benjamin Gregor-Smith hat sie zwei der Besten gefunden. Sie selbst gehört zu den phänomenalsten Geigerinnen, die jemals in Ahaus aufgetreten sind, hat sie doch vor einigen Jahren das Publikum im Fürstensaal mit einer Mischung aus Staunen und Ehrfurcht zurückgelassen. Daher erfolgt hiermit – in anderer Konstellation – eine bereits länger geplante Wiedereinladung.

Freuen Sie sich also auf ein Wiedersehen, freuen Sie sich auf ein selten zu hörendes, aber ungeheuer reizvolles Genre, und genießen Sie dieses Ausnahmeensemble!

Norbert van der Linde
 

 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur für Violine, Viola und Violoncello, KV 563
Franz Schubert: Trio B-Dur für Violine, Viola und Violoncello, D 581
Zoltán Kodály: Intermezzo für Streichtrio (1905)
Ernst von Dohnányi: Serenade für Streichtrio, op. 10