Veranstaltungen

Konzerte, Philosophisches Café oder grenzübergreifende Aktionen rund um die Berkel - wir präsentieren hier eine Auswahl von Veranstaltungen und wünschen viel Spaß!

Klicken Sie einfach auf die kleinen Pfeile rechts und erfahren Sie mehr über die vielfältigen Veranstaltungen.

Aufgrund der akutellen Corona-Situation können im Augenblick nur eingeschränkt Veranstaltungen im kult stattfinden. Hinweise zu den aktuellen Einschränkungen finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen.

 

 


Donnerstag, 17. September, 19:00 Uhr

Windows to Simbabwe - Kunst und Kultur

Vortrag mit Führung durch die Ausstellung von Pfarrerin em. Kerstin Hemker


Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich!

 

 


Freitag, 25. September, 18:30 Uhr

Oscar Wilde: „Lord Arthur Saviles Verbrechen“ oder „Adel verpflichtet!“

ein Lauschsalon- Hörstück zum Thema: Krimi, Satire, Humor, London/England

 

 

Mehr

 

Open Air Veranstaltung in der Historischen Hofanlage im Vredener Stadtpark

Eintritt: 10,- Euro; ermäßigt 5,- Euro (Schüler/innen, Student/innen)

Erzählung: Bühnenschauspielerin und Hörfunksprecherin Anja Bilabel
Musik: Konzertharfenistin Verena Volkmer

Zum Inhalt:
Der junge Lord Arthur bekommt kurz vor seiner Hochzeit prophezeit, das er in seinem Leben einen Mord begehen wird. Der abergläubische Adlige kommt zu der Entscheidung, wenn ihm das Schicksal schon diese Bürde auferlegt hat, die Tat so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, damit er das leidige Problem „ad acta“ legen kann. Er macht eine Liste mit allen seinen Verwandten, für die der Tod, seiner Meinung nach, gar nicht so schlimm wäre und trifft Vorkehrungen, einen davon, so unbemerkt wie möglich, aus dem Leben zu fördern .Was zu allerhand Verwicklungen führt...
„Lord Arthur Saviles Verbrechen“ ist eine fein gezeichnete Krimigroteske und Gesellschaftssatire über den irrwitzigen Versuch eines jungen, reichen Adligen, seinem Schicksal vorzubeugen. Gekonnt treffsicher und stets humorvoll gespickt mit kräftigen Seitenhieben auf „the untouchable class“, fragt Oscar Wilde auf subtile Weise an, welchen Zwängen und selbst gewählten Abhängigkeiten sich ein Mensch für Machterhalt und Selbstkontrolle bereit ist, auszusetzen… Eine höchst unterhaltsame Krimisatire über ein nahezu perfektes Verbrechen. Oder, wie Wilde es nannte: „Eine Studie über die Pflicht“.

 

Wichtige Hinweise zu den Konzerten vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen:

Karten für diese Veranstaltung können ausschließlich im Vorverkauf / durch Reservierung erworben werden. Es gibt keine Tageskasse. Das Kartenkontingent in der Hofanlage ist begrenzt und richtet sich nach dem jeweiligen Stand der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

Karten können an der Information im kult Westmünsterland, Kirchplatz 14 in Vreden gekauft werden; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eine Bestellung/Reservierung ist möglich unter Tel. 02861 - 681 - 1415. Die Karten können dann am Einlass, der ab 18 Uhr ist, abgeholt werden.

Sitzplätze können nur zu zweit nebeneinander oder im Familienverbund belegt werden. Die vorab bereitgestellten Stühle dürfen nicht verstellt werden. Einlass ist 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Bitte kommen Sie mit Mund-Nasen-Schutz, der nach Erreichen des Sitzplatzes abgenommen werden darf. Die Gäste werden gebeten, den Anweisungen des Veranstalters zu folgen und sich nur innerhalb der ausgewiesenen Veranstaltungsfläche aufzuhalten. Die Namen und Kontaktdaten, die beim Kartenkauf im kult bzw. über die Reservierung erfasst werden, halten die Veranstalter nach dem Konzert noch vier Wochen lang vor, um die Konzertbesucherinnen und -besucher im Falle einer bestätigten Corona-Infektion informieren zu können.

 

 


Sonntag, 27. September, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

Christoph Soldan & Schlesische Kammersolisten

 

 

Mehr

 

Christoph Soldan - Klavier

Darius Zboch - Violine

Jakub Lysik - Violine

Joroslaw Marzec - Viola 

Katarzyna Biedrowska - Violoncello 

Krzysztof Korzen - Kontrabass 

Beethoven und Cross-over Musik in einem Konzert – eine Herausforderung für alle Puristen und Musikkritiker, aber hoffentlich ein Genuss für alle, die einfach gerne musikalische Highlights genießen und wissen, dass gute Musik in vielen Stilepochen und Genres komponiert wurde und wird.

Ludwig van Beethoven selbst hat ja unzählige „Hits“ geschrieben und das vierte Klavierkonzert gehört da sicherlich in die erste Reihe. In der kongenialen Bearbeitung von Vinzenz Lachner für Klavier und Streichquintett kommt die kammermusikalisch-dialogische Anlage des Konzertes besonders zur Geltung.

  Im zweiten Teil des Konzertes dürfen Sie dann die großartigen Arrangements des Vollblutmusikers Darius Zboch genießen, der als Primarius der Schlesischen Kammersolisten ganz unprätentiös und frei von Dünkel und Berührungsängsten bekannte Melodien verschiedenster Herkunft höchst wirkungsvoll für eine der „klassischsten“ Formationen der Musik bearbeitet hat: für das Streichquintett. 

Erfreuen Sie sich nach der tristen Corona-Krise an der bunten Vielfalt der Musik. 

Programm:

 Ludwig van. Beethoven:         Klavierkonzert Nr. 4 G- Dur op. 58 in der Fassung für Klavier solo und Streichquintett (Bearbeitung: Vinzenz Lachner)

Darius Zboch: Arrangements zu jüdischen Melodien und zu bekannten Liedern aus Volksmusik, Musical und Pop


Sonntag, 15. November, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

Daniel Röhn - Violine
Paul Rivinius – Klavier

 

 

Mehr

 

Das Publikum lag ihm zu Füßen. Titel wie „Liebesfreud“, „Schön Rosmarin“ oder die „Alt-Wiener Tanzweisen“ halten sich bis heute im Repertoire. Ihr Urheber ist der 1875 in Wien geborene Komponisten-Virtuose Fritz Kreisler.

Der Ausnahmegeiger Daniel Röhn lässt zusammen mit seinem Klavierpartner Paul Rivinius die Wiener und Berliner Salon-Welt des legendären Fritz Kreisler wieder auferstehen. Dabei kombinieren die beiden die berühmten Ohrwürmer und virtuosen Kabinettstücke Kreislers mit Musik, die ebenfalls in dieser intensiven Zeit des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts entstand.

„Die Kreisler Story“ wurde bereits mit Begeisterung in der Carnegie Hall New York, der Laeiszhalle Hamburg, der Wigmore Hall London, der Verbrugghen Hall Sydney oder im Konzerthaus Berlin aufgenommen.

Sie müssen aber gar nicht nach New York, Sydney oder London reisen, um diesen ebenso unterhaltsamen wie berührenden Konzertabend mit Daniel Röhn und Paul Rivinius zu erleben. Es reicht, wenn Sie sich im November 2020 in den Fürstensaal des Ahauser Schlosses begeben…


Programm:

Die „Kreisler Story“ mit Werken von Fritz Kreisler, Claude Debussy, Sergei Prokofjew, Pablo de Sarasate, Ernest Bloch, Jenő Hubay und anderen


Sonntag, 6. Dezember, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

Heidrun Holtmann - Klavier

 

 

Mehr

 

Im Beethoven-Jahr kommt man natürlich nicht an den Klaviersonaten dieses großen deutschen Komponisten vorbei. Dabei ist das dritte Schlosskonzert dieser Saison Teil der Idee, alle 32 Beethoven-Sonaten an verschiedenen Orten des Münsterlandes von einer Künstlerin aus dem Münsterland erklingen zu lassen. Für dieses lokale Großprojekt kam natürlich nur die renommierte, in Berlin lebende, aber im Münsterland geborene Pianistin Heidrun Holtmann in Betracht, diese Meisterin der hochdifferenzierten Klanggestaltung, die mit ihren durchdachten Interpretationen und ihrer makellosen Technik seit vielen Jahren die Fachwelt begeistert.

Mit der späten Sonate op. 111 steht dabei in Ahaus eine der gewichtigsten Kompositionen des Beethovenschen Spätwerks auf dem Programm, aber auch die anderen Sonaten dieses Abends lohnen bereits jede für sich das Kommen.

Beethoven selbst war ja bekanntermaßen in die Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt verliebt und mit diesem Beethovenprojekt haben die Münsterländer*innen (und natürlich alle anderen auch) die großartige Möglichkeit, sich wieder neu in Beethovens Musik zu verlieben.

 

Programm:

Ludwig van Beethoven: Leichte Sonate g-Moll op. 49 Nr. 1 

                                   Sonate D-Dur op. 28 „Pastorale“ 

                                   Sonate G-Dur op. 14 Nr. 2 

                                   Sonate c-Moll op. 111


Sonntag, 17. Januar, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

ensemble 4.1

 

 

Mehr

 

Thomas Hoppe - Klavier
Jörg Schneider - Oboe
Alexander Glücksmann - Klarinette
Sebastian Schindler - Horn
Christoph Knitt - Fagott

Den fünf Herren – vier Bläser und ein Pianist (= 4.1) – merkt man bei ihren Bühnenauftritten an, wie viel Spaß klassische Musik machen kann. Ihre Mischung aus Leichtigkeit und Konzentration und ihr geradezu magisches Zusammenspiel begeistern das Publikum weltweit. Ihrem legeren Auftreten und ihrer entspannten Souveränität verdanken die Fünf auch ihren von der Fachpresse verliehenen Ehrentitel: „Die Easy Rider der Klassik“.

Ihr durchschlagender Erfolg mutet insofern überraschend an, als sich diese „Easy Rider“ weitab vom Mainstream bewegen und in einer besonders vernachlässigten Gattung reüssieren: dem Bläserquartett plus Klavier. Man wird nach diesem Konzertabend kaum verstehen, warum diese Gattung im Konzertbetrieb ein solches Mauerblümchendasein fristet, denn an den vorliegenden Kompositionen für diese Formation kann es nicht liegen.
Mit Wolfgang Amadeus Mozarts wunderbaren Quintett wird in Ahaus dabei eines der Hauptwerke für diese Besetzung ebenso zu hören sein wie das unglaublich klangschöne Quintett des wohl nur Fachleuten bekannten Heinrich von Herzogenberg oder das innovative, wirkungsstarke Stück „Jerusalem Mix“ von Avnor Dorman.

Kommen Sie doch einfach mit auf die musikalische Road-Tour dieser Easy Rider der Musik, die schon jetzt Kultstatus genießen.


Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart:  Quintett Es-Dur KV 452
Avnor Dorman:                    Jerusalem Mix
Heinrich von Herzogenberg:  Quintett Es-Dur op.


Sonntag, 7. Februar, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

Notos Quartett

 

 

Mehr

 

Sindri Lederer - Violine
Andrea Burger - Viola
Philip Graham - Violoncello
Antonia Köster - Klavier

 

Wenn man von Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, als derzeit „bestes Klavierquartett“ geadelt und vom Fono-Forum als „das herausragende Kammermusikensemble der Gegenwart“ bezeichnet wird und wenn Zubin Mehta schwärmt: „The Notos Quartet is a fantastic ensemble“, dann hat man in der Welt der Klassik die bestmöglichen Referenzen.

Mal sanft und mal stürmisch soll „Notos“, der Südwind Griechenlands, sein, der dem Ensemble als Namensgeber dient, und genau das ist es auch, was das Publikum neben der überwältigenden technischen Perfektion bei diesem Quartett so begeistert: die große Leidenschaft und die außerordentliche Sensibilität beim Ausloten des musikalischen Ausdrucks.

Mit Mozarts und Brahms´ Klavierquartetten hat das Notos Quartett für Ahaus Werke ausgewählt, die in Faktur und Ausdruck sehr verschieden sind und so nicht nur die extraordinären musikalischen Fähigkeiten dieses Ensembles fordern, sondern auch einen höchst abwechslungsreichen und faszinierenden Konzertabend versprechen. Ergänzt wird dies durch ein Stück mit Seltenheitswert: Kammermusik des großen Sinfonikers Gustav Mahler. Erhalten ist leider nur ein Satz aus seinem Klavierquartett, aber der hat es in sich…


Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart:  Klavierquartett in g-Moll KV 478Gustav Mahler:    Klavierquartettsatz in a-MollJohannes Brahms:    Klavierquartett in A-Dur op. 26


Sonntag, 28. Februar, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

Sjaella

 

 

Mehr

 

Viola Blache - Sopran
Franziska Eberhardt - Sopran
Marie Fenske - Sopran
Marie Charlotte Seidel - Mezzosopran
Felicitas Erben - Alt
Helene Erben - Alt

 

Es sollte der Abschluss der vergangenen Saison werden und nun – Covid19 geschuldet – streicheln die sechs Damen von Sjaella eben ein Jahr später mit ihren wunderschönen Stimmen unsere Seele. Und nichts andere bedeutet das aus dem Skandinavischen stammende Wort „Sjaella“ ja auch: „Seele“
Wenn man den lupenreinen A cappella Klängen dieses 2005 gegründeten Leipziger Ensembles lauscht, werden wirklich alle Saiten der Seele zum Klingen gebracht. Quer durch alle Epochen und Stilrichtungen fasziniert Sjaella, belegt vom begeisterten Publikum, herausragenden CD-Produktionen, der euphorischen Presse und den zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und nicht zuletzt durch Konzerte mit einem Weltstar wie Bobby McFerrin, die jüngst im Gewandhaus stattfanden.
Homogen und individuell, leicht und kernig, präzise und frei – dieser Facettenreichtum ist es, der den Klang von Sjaella ausmacht.
Auch in Ahaus erwartet uns ein kontrastreiches Programm, in dem die Sängerinnen die Grenzen zwischen den Genres gekonnt zerfließen lassen und atemberaubende sechsstimmige Klänge erzeugen.

Lauschen Sie – frei nach Goethe – den musikalischen „Bekenntnissen der schönen Seele(n)“!

 

Programm:

One Charming Night

Skandinavische und deutsche Volkslieder und Kompositionen von John Dowland, Henry Purcell, Hans Lang, Stevie Wonder und anderen


Sonntag, 15. März, 19:30 Uhr

Ahauser Schlosskonzerte

INGENIUM Ensemble

 

 

Mehr

 

Blanka Čakš - Sopran
Petra Frece - Mezzo-Sopran
Blaž Strmole - Tenor
Domen Anžlovar - Tenor
Matjaž Strmole - Bariton
Ambrož Rener - Bass

Den Abschluss der Saison bildet dieses Mal ausnahmsweise ein siebtes Saisonkonzert und dies wiederum mit A cappella Gesang - beide Besonderheiten sind ebenfalls dem Corona-Virus geschuldet.
Der besondere Reiz dieser durch höhere Gewalt evozierten „Doppelung“ liegt aber vielleicht genau im Vergleich, also den stimmlichen und programmspezifischen Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen dem Frauenensemble Sjaella – dem sechsten Saisonkonzert – und dem gemischtstimmigen INGENIUM Ensemble des letzten Konzertabends dieser Saison.
 
Das INGENIUM Ensemble ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und hat bei Voces8, Singer Pur und den King´s Singers „gelernt“. Bei diesen Referenzen – waren doch Singer Pur, Voces8 und die King’s Singers allesamt in den letzten Jahren bereits umjubelte Gäste bei den Ahauser Schlosskonzerten – darf man sich auf das Programm „Leben und Lieben“ dieses jungen Weltklasse-Vokalensembles freuen.

Lassen Sie sich also das große Saisonfinale nicht entgehen!