Kreisheimatpflege

Die Geschäftsstelle der Heimatpflege gehört zur Kulturabteilung des Kreises Borken. Das Büro der Geschäftsstelle befindet sich im kult. Sie unterstützt die Kreisheimatpfleger und ist Ansprechpartnerin für die mehr als 48 Heimatvereine im Kreisgebiet. Die Geschäftsstelle ist Herausgeber des Heimatbriefes und organisiert den Kreisheimattag, den grenzüberschreitenden Heimattag sowie andere Aktionen und Veranstaltungen der Heimatpflege im gesamten Kreisgebiet.

 

 

Aktuelles:

 

 


Herbsttagung

Die Herbsttagung der Heimatvereine des Altkreises Ahaus findet am 12. November 2019 in Heek statt.


WHB-Expertenforum zum Vereinswesen am 23. November 2019 im kult in Vreden

WHB-Expertenforum zum Vereinsmanagement, 23. November 2019 im Kult in Vreden

Am Samstag, den 23. November 2019 haben die Mitglieder auf dem ersten WHB-Expertenforum zu Aspekten des Vereinsmanagements im kult in Vreden die Möglichkeit, einem Expertenteam individuelle finanz-, steuer- und versicherungsrechtliche Fragen zur Vereinsarbeit zu stellen.

Kooperationspartner des WHB ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen e. V. (lagfa NRW e. V.) Die lagfa NRW e. V. ist ein landesweites, trägerübergreifendes Netzwerk für freiwilliges Engagement, in dem Freiwilligenagenturen mit ihren vielfältigen Organisationsstrukturen vertreten sind.

WHB-Expertenforum zum Vereinsmanagement
am Samstag, 23. November 2019
von 10.00 - 13.00 Uhr

Veranstaltungsort
kult Westmünsterland
Kirchplatz 14
48691 Vreden
Das Expertenteam setzt sich zusammen aus
•           Gabriele Gahrmann-Arndt – Westfälische Provinzial Versicherung, Münster
•           Renate Krämer – Unfallkasse NRW
•           Detlev Lütteke – Steuerbüro Potthoff & Partner / WHB-Vorstand
•           Lukas Schultewolter – Oberfinanzdirektion Münster


Der WHB geht mit diesem außergewöhnlichen Angebot auf den Wunsch seiner Mitglieder ein, die sich eine direkte und persönliche Beratung für Einzelfragen und Sonderfälle gewünscht hatten.

Das Seminar wird keinem festen thematischen Verlauf folgen, sondern in rotierenden Gesprächsrunden den Teilnehmern die Gelegenheit geben, individuelle Fragen an den jeweiligen Experten zu stellen.

Mögliche Fragestellungen an die Experten könnten folgende sein:
•           Besteuerung von Einnahmen im Zweckbetrieb
•           Umsatzbesteuerung im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
•           Verhindern der Gefährdung der Gemeinnützigkeit
•           Anforderungen an (Bar)Kassenführung
•           Steuerlicher Umgang mit Sponsoren und Sponsoringverträgen
•           Wie muss ich mich als Heimatverein oder als ehrenamtlich Engagierter in der Heimatpflege absichern?
•           Wie sind die ehrenamtlichen Helfer versichert?
•           Wann greift welche Versicherung und wann haftet wer?
•           Auswirkung aktueller gesetzlicher Änderungen


Es wird um eine Anmeldung unter whb@whb.nrw bis zum 15.11.2019 gebeten. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!


Ihre WHB-Geschäftsstelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 3
48145 Münster
E-Mail: whb@whb.nrw
Tel.: 0251 203810-0
Fax: 0251 203810-29


Mittwinterabend am 27. Dezember 2019

Mittwinterabend 2019

Die Arbeitsgemeinschaft Kreisheimatpflege Borken lädt herzlich in Zusammenarbeit mit Achterhoek-Westmünsterland, Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und Dialectkring Achterhoek en Liemers zum Mittwinterabend am Freitag, 27. Dezember 2019, 19.30 Uhr ein.

Thema:
Theater auf dem "platten" Lande. Laienbühnen und Volkstheater diesseits und jenseits der Grenze.

Ort:
Erve Kots, Lievelde/NL
Eimersweg 4, NL - 7137 HG Lievelde

Laientheater und Dialektschauspiel können im Gebiet zwischen der IJssel und den Baumbergen vielfach auf eine sehr lange, teils sogar Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken. Wie lebendig ist heute die lokale Theaterszene
in unserer Heimat? Wer spielt mit? Welche Stücke werden aufgeführt? Wie gut werden die Vorstellungen besucht? Und vor allem: Welche Rolle spielt dabei die heimische Mundart?

 


Eintritt:
€ 12,50 inklusiv einer Tasse Kaffee und einem Niejäörken


Heimatförderung

Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm zur Förderung und Stärkung überschrieben.

Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, die positiv gelebte Vielfalt deutlich sichtbar werden zu lassen. Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht.
Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Eine Antragsstellung ist ab sofort möglich.


Dieses sind die fünf Elemente der Heimatförderung:

Heimat-Scheck

Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks à 2.000 Euro bereitgestellt.

Der „Heimat-Scheck“ ist der Möglichmacher für all solche guten Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis werden auf ein Minimum reduziert, so dass Motivation sofort in Taten umgesetzt werden kann.

Heimat-Preis

Für innovative Heimatprojekte wird ab 2019 ein Preis ausgelobt, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern soll. Anträge können bereits jetzt gestellt wreden. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Kleinere Gemeinden erhalten vom Land  ein Preisgeld von 5.000 Euro, Kreise von 10.000 Euro, größeren Kommunen werden 15.000 Euro zur Verfügung gestellt, sofern sie sich per Rats- oder Kreistagsbeschluss zur Teilnahme entscheiden.

Heimat-Werkstatt

Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden, damit eine inhaltliche Auseinandersetzung in Gang gesetzt werden kann. Denn jede Region – ob Stadtviertel oder eine Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren. Vertreter von Initiativen und anderen Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk entwickelt und verwirklicht werden.

Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwändige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können Kommunen, Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds

Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ soll vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände erfolgen. Der Mindestanteil der Kommune beträgt 10 Prozent. Bei grenzüberschreitenden Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis

Hier steht die Schaffung und Bewahrung von in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägender Bauwerke, Gebäude oder entsprechender Orte in der freien Natur im Fokus. Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 % (Private) bzw. 80 % (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Weitere Informationen finden Sie hier.