Kreisheimatpflege

Die Geschäftsstelle der Heimatpflege gehört zur Kulturabteilung des Kreises Borken. Das Büro der Geschäftsstelle befindet sich im kult. Sie unterstützt die Kreisheimatpfleger und ist Ansprechpartnerin für die mehr als 48 Heimatvereine im Kreisgebiet. Die Geschäftsstelle ist Herausgeber des Heimatbriefes und organisiert den Kreisheimattag, den grenzüberschreitenden Heimattag sowie andere Aktionen und Veranstaltungen der Heimatpflege im gesamten Kreisgebiet.

 

 

 

 

Übersicht der Heimatvereine im Kreis Borken

Eine Übersicht aller 48 Heimatvereine sowie deren Ansprechpartner sind in der Liste aufgeführt.

 

 

Heimatbrief

Viermal jährlich erscheint der Heimatbrief für den Kreis Borken. Er berichtet über Neues und Interessantes aus den Heimatvereinen und der Region..

Den aktuellen Heimatbrief sowie auch ältere Ausgaben als Download finden Sie hier.

 

 

Querbeet - Neue Broschüre mit Geschichten, Märchen und Liedern aus der Region

Querbeet – so ist lautet nicht nur der Titel der Broschüre, es spiegelt auch den Inhalt wider. Quer durch die ‚Beete‘ hat das Gremium für Heimatpflege gemeinsam mit den Heimatvereinen des Kreises Lieder, Geschichten und vieles mehr gesammelt, um auch in Zeiten von Corona ein Stück Heimatgefühl aufkommen zu lassen!

Gerade der Umstand, dass Senioren- und Pflegeheimen lange Zeit nicht besucht werden konnten, hat dort eine neue, traurige, Stille einkehren lassen. Mit „Querbeet“ soll dem mit Texten, Geschichten und Liedern, die den Menschen vertraut sind, ein Stück Freude und Abwechslung zurückgebracht werden.

Die Broschüre kann bei der Kreisheimatpflege bezogen werden. Sie finden Sie aber auch hier vollständig zum Download (PDF).

 

 

 

 

Aktuelles:

 

 


Woar is wat? Wo ist was? - Gedächtnisspiel mit Sehens- und Wissenswertes im Kreis Borken

Wer sind die Schlöffkenkerle? Wo wächst die Femeiche? Und warum stehen in Gescher bunte Glocken?
Vieles, was uns selbstverständlich erscheint, ist es längst nicht mehr. Wer kann sich noch an die vielen Geschichten aus unserer Heimat erinnern, die mit dem Leben im Kreis Borken verbunden sind? Erinnerungen und Zukunft sollen eng miteinander verknüpft sein. So entstand die Idee, ein Spiel anzubieten, bei dem ältere mit jüngeren Menschen zusammen ihre Heimat erkunden, voneinander lernen und verstehen können. Auf welche Weise könnte man sonst wohl schneller und einfacher so viel über das Westmünsterland erfahren und lernen? Alle 48 Heimatvereine haben Motive, die aus ihrer Sicht typisch für ihren Ort sind, ausgewählt. Mit 16 weiteren kreisweit bzw. überregional bedeutenden Bildern, ergibt das Spiel einen wunderbaren Überblick über unsere Heimat. Die 64 verschiedenen Kartenmotive spiegeln die Vielfältigkeit unserer Region wunderbar wider. Sie zeigen ländliche Impressionen genauso wie städtische und wirtschaftliche Seiten. In der Auswahl der Motive wird zudem deutlich, welchen Einfluss Religion, Kultur und Natur auf unseren Raum hatten und haben. Wer über die Bilder hinausgehende zusätzliche Informationen erhalten möchte, der findet sie ganz leicht in dem dazugehörenden Begleitheft. Das Spiel eignet sich gleichermaßen für Jung bis Alt, für alteingesessene oder neu zugezogene Bewohner/innen, mehr über die Heimat mit all ihren Besonderheiten zu erfahren! Der Titel des Spiels „Waor is wat – Wo ist was?“ wurde zudem bewusst im Plattdeutschen gewählt, um die Beziehung zwischen Region und Sprache zu verdeutlichen.

Das Spiel ist im kult erhältlich.


BESTELLUNGEN/ INFORMATIONEN:
Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege Borken
im kult – Kultur und lebendige Tradition
Kirchplatz 14, 48691 Vreden
Tel. 02564 - 9899 110
Mail: heimatpflege@kreis-borken.de

 

 


Heimatförderung

Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm zur Förderung und Stärkung überschrieben.

Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern, die positiv gelebte Vielfalt deutlich sichtbar werden zu lassen. Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht. Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen.

Eine Antragsstellung ist ab sofort möglich.

Dieses sind die fünf Elemente der Heimatförderung:

Heimat-Scheck

Zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, werden jährlich 1.000 Heimat-Schecks à 2.000 Euro bereitgestellt.

Der „Heimat-Scheck“ ist der Möglichmacher für all solche guten Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis werden auf ein Minimum reduziert, so dass Motivation sofort in Taten umgesetzt werden kann.

Heimat-Preis

Für innovative Heimatprojekte wird ab 2019 ein Preis ausgelobt, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern soll. Anträge können bereits jetzt gestellt wreden. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten. Kommunen sollen den Preis vergeben, die Sieger stellen sich anschließend dem Wettbewerb auf Landesebene. Kleinere Gemeinden erhalten vom Land  ein Preisgeld von 5.000 Euro, Kreise von 10.000 Euro, größeren Kommunen werden 15.000 Euro zur Verfügung gestellt, sofern sie sich per Rats- oder Kreistagsbeschluss zur Teilnahme entscheiden. Weitere Informationen hier.

Heimat-Werkstatt

Ideen zum Thema Heimat sollen in „Werkstätten“ entwickelt und verwirklicht werden, damit eine inhaltliche Auseinandersetzung in Gang gesetzt werden kann. Denn jede Region – ob Stadtviertel oder eine Gemeinde im ländlichen Raum – hat prägende Besonderheiten, mit denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren. Vertreter von Initiativen und anderen Organisationen, aber auch Bürgerinnen und Bürger direkt sollen sich in einen offenen, identitätsstiftenden Prozess einbringen. Zum Beispiel kann in einer offenen Kreativwerkstatt unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure ein ortstypisches Kunstwerk entwickelt und verwirklicht werden.

Der Diskurs in der Heimat-Werkstatt soll Gemeinsamkeiten herausarbeiten und das lokale Gemeinschaftsgefühl stärken. Zugleich wird mit der Gestaltung der öffentliche Raum aufgewertet. Der aufwändige Prozess wird je Projekt mit mindestens 40.000 Euro gefördert. Empfänger können Kommunen, Private, Vereine und gemeinnützige Organisationen sein.

Heimat-Fonds

Initiativen, die ein Heimat-Projekt verwirklichen wollen, sollen durch den Heimat-Fonds unterstützt werden: Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben (bis maximal 40.000 Euro), so dass sich Gutes verdoppelt. Förderfähig sind Projekte von mindestens 5.000 Euro und maximal 80.000 Euro. Die Verwaltung des „Heimat-Fonds“ soll vor Ort über die Gemeinden und Gemeindeverbände erfolgen. Der Mindestanteil der Kommune beträgt 10 Prozent. Bei grenzüberschreitenden Projekten mit mehreren beteiligten Kommunen können im Einzelfall auch Projekte mit einem Volumen über 80.000 Euro gefördert werden.

Heimat-Zeugnis

Hier steht die Schaffung und Bewahrung von in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägender Bauwerke, Gebäude oder entsprechender Orte in der freien Natur im Fokus. Projekte mit einem Volumen ab 100.000 Euro können mit maximal 90 % (Private) bzw. 80 % (Kommunen) unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie private und gemeinnützige Organisationen.

Weitere Informationen finden Sie hier.