Die Regionale 2016

Der Begriff REGIONALE setzt sich zusammen aus "Region" und "Biennale" bzw. "Triennale". Er beschreibt ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei bzw. drei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, in unterschiedlichen Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu entwickeln und umzusetzen.

Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt diese Initiativen organisatorisch und finanziell.

Die Kreise Coesfeld und Borken mit ihren kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne haben unter dem Motto ZukunftsLAND den Zuschlag für die Ausrichtung der REGIONALE 2016 erhalten.

Qualifizierungsverfahren der Regionale 2016

In der Regionale 2016 durchliefen Projektideen ein dreistufiges Verfahren, das vom Lenkungsausschuss begleitet wurde. Die Stufe „C“ markierte die Eingangsstufe, in der vor allem die inhaltlichen Grundzüge des Projektes, die Trägerschaft und weitere grundlegende Fragen geklärt wurden. In der Stufe „B“ ging es noch weiter ins Detail, denn es galt, das Projekt in all seinen Aspekten realisierungsreif zu machen. Dann musste auch die Finanzierung verbindlich geklärt werden. War dies gelungen, nahm der Lenkungsausschuss das Projekt in die Stufe „A“ auf und die Realisierung konnte beginnen.

Am 02.11.2010 hat der Lenkungsausschuss das Potential der Projektidee „"Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"“ als für die Zukunftssicherung der Region bedeutend anerkannt und sie in die Kategorie „C des Qualifizierungsprozesses aufgenommen. Grundlage für die Entscheidung war die eingereichte Projektskizze mit der Anlage „Inhaltlicher Dialogprozess– erste Phase im Prozess“.

In den folgenden Jahren haben das Projektteam, verschiedene Arbeitsgruppen und der Lenkungskreis des "Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland" die Projektidee in Abstimmung mit der Regionale 2016 Agentur und unter Einbindung verschiedener externer Fachleute und Einrichtungen weiterentwickelt und konkretisiert. Die Ergebnisse wurden zunächst in Form einer Projektstudie zusammen geführt.

Der Kreistag fasste im Juli 2011 den einstimmigen Beschluss, die Projektstudie bei der Regionale 2016 Agentur einzureichen. Auch der Rat der Stadt Vreden hat sich im Juli 2011 einstimmig für das Einreichen der Projektstudie ausgesprochen. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 hat im November 2011 entschieden, die Projektidee in die Stufe „B“ aufzunehmen.

Zum Stichtag am 20.09.2013 hat der Kreis Borken ein Projektdossier für das "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland" bei der Regionale 2016 Agentur GmbH eingereicht und damit die Aufnahme in die finale Qualifizierungsstufe A beantragt. Dem hat der Lenkungsausschuss der Regionale auf Basis der Ausführungen des Dossiers am 20.11.2013 zugestimmt. Damit war das kult – Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland als drittes Regionale-Projekt in den höchsten Qualifizierungsstatus aufgenommen worden. Dabei bildet es das erste Projekt aus dem Kreisgebiet Borken, dem die Realisierungsreife bescheinigt wurde.

www.regionale2016.de/de/regionale-projekte/projekt-detailseiten/kult.html.