Projektentwicklung und –umsetzung

Zur Erreichung der definierten Zielsetzungen und Umsetzung der konzeptionellen Überlegungen sind folgende Arbeiten geplant.

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In allen Bereichen ist der Planungsprozess inzwischen weit vorangeschritten, sowohl für den Bau und die Finanzierung als auch für das inhaltliche Konzept. Seit der Einbringung der Projektidee in das Qualifizierungsverfahren der Regionale 2016 hatten zahlreiche Akteure in unterschiedlichen Gremien das Vorhaben in Abstimmung mit der Regionale-Agentur und unter Beteiligung verschiedener Fachleute kontinuierlich weiterentwickelt. Seither wurde das Konzept inhaltlich konkretisiert, wobei besonderer Wert auf vielfältige Kooperationsformen mit anderen Einrichtungen und Initiativen in der Region gelegt wurde. Zudem galt es, die Planung für die Baumaßnahme voranzutreiben und gleichzeitig die städtebaulichen Belange in Vreden sicherzustellen.

Bereits Mitte Oktober wurde das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland (seit Dezember 2015 "kult – Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland") in das Landesprogramm zur Städtebauförderung 2013 aufgenommen. Nachdem der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland am 20.11.2013 in die entscheidende Qualifizierungskategorie A aufgenommen hat, haben der Stadtrat Vreden am 13.12.2013 und der Kreistag Borken am 19.12.2013 den Bau und die Umsetzung des Gesamtkonzeptes für das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland beschlossen. Am 20.12.2013 überreichte NRW-Bauminister Groschek einen städtebaulichen Förderbescheid in Höhe von rund 6,77 Mio. Euro an den Kreis Borken.

Seit Mitte 2013 laufen unter der Ägide der Architekten und Fachplaner die baulichen Entwurfs- und Ausführungsplanungen für das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland. Dies bringt aktuell eine intensive Abstimmung zwischen Bauherrn, Architekten und Fachplanern mit sich, um beispielsweise Maße, Material- und Qualitätsangaben sowie Verarbeitungshinweise festzulegen. Die Fachleute des Kulturbereichs des Kreises Borken sind insbesondere im Hinblick auf die Funktionalität und Gestaltung der Innenräume eng eingebunden. Die Planungsbegleitgruppe, in der Mitglieder des Kreistages und des Vredener Stadtrates vertreten sind, hatte zuletzt u. a. an der Auswahl von Materialien zur Fassaden- und Innenraumgestaltung mitgewirkt. 

Die Beauftragung von Erd- und Rückbauarbeiten erfolgte bereits im Dezember 2014. Das Ausschreibungsverfahren für sich im Frühjahr 2015 anschließende Rohbauarbeiten ist angelaufen. Die Arbeiten werden sich zunächst auf die Flächen des prägenden Neubaubereichs konzentrieren. Die angrenzenden Bestandsgebäude werden umfassend umgestaltet und saniert. Das gesamte Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland wird einen umbauten Raum von rund 24.300 Kubikmetern mit Nutzflächen von rund 4.100 Quadratmetern umfassen. Die Nutzungen gliedern sich insbesondere in die Bereiche Neubau Ausstellung (ca. 2.100 qm), sonstige Präsentation (ca. 400 qm), Forschen/Lernen/Pädagogik (950 qm) sowie Kulturmanagement/Verwaltung (650 qm). Dies entspricht annähernd einer Verdopplung der bisherigen Nutzflächen des Hamaland-Museums und des Landeskundlichen Instituts Westmünsterland.

Gleichzeitig werden die inhaltlich-fachlichen Arbeiten zielgerichtet fortgeführt. Schwerpunkte dabei sind

  • die Erstellung eines Konzepts für den Präsentationsbereich sowie die interaktiven Elemente,
  • die inhaltliche Fortentwicklung von eigenen Angeboten im Bereich der kulturellen Bildung sowie
  • der Ausbau der Kooperation mit regionalen Kultureinrichtungen.

Überblick über die weiteren Meilensteine der Projektplanung:

  • Juni 2014: Fertigstellung der Entwurfsplanung sowie Beginn der Genehmigungs- und Ausführungsplanungen.
  • Ab Herbst 2014: Ausschreibungen und Vergaben baulicher Leistungen.
  • Dezember 2014: Baugenehmigung.
  • 2014/2015: Fortentwicklung der Konzeption zur Dauerausstellung.
  • Januar 2015: Baubeginn Neubaubereich.
  • Mitte 2015: Baubeginn übrige Bestandbereiche.
  • Mitte 2016: Bauübergabe Neubaubereich und Start der Einrichtungsarbeiten.
  • Herbst 2016: Bauübergabe übrige Bestandsbereiche und Start Einrichtungsarbeiten.
  • Frühjahr 2017: Abschließende Einrichtungsmaßnahmen für Forschungs- und Lernbereich sowie das Armenhaus und Inbetriebnahme der übrigen Bestandsbereiche.

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